Mehr als nur ein Einhorn

2011 gründeten Bastian Nominacher, Martin Klenk und Alexander Rinke an der Technischen Universität München ihr Startup im Bereich process mining. Hierbei geht um die Auswertung und Visualisierung großer Datenmengen, wie sie fast in jedem Unternehmen anfallen.

Die Celonis SE war das erste Exist geförderte Start-up, das bereits sehr früh in die internationale Liga der unicorns (=Einhörner) aufgestiegen ist. Bereits 2011 haben Investoren das Unternehmen auf einen Marktwert von 1 Milliarde Dollar geschätzt.

Nun, zehn Jahre später, ist dem Unternehmen gelungen, was vorher noch kein anderem deutschen Start-Up vergönnt war. Das Unternehmen ist über 11 Milliarden Dollar wert. Es handelt sich somit um das erste deutsche decacorn. So werden Start-Ups mit einem Marktwert von über 10 Milliarden Dollar in der Start-Up-Szene genannt. Was besonders überrascht: Ende 2019 wurde die Celonis SE auf 2,5 Milliarden Dollar geschätzt.

Das Unternehmen Celonis SE und die drei Gründer wurde 2011 für ein Jahr mit dem Exist-Gründerstipendium des Bundeswirtschaftsministeriums gefördert.

Ohne jeden Zweifel ist die Geschichte der Celonis SE eine wahre Erfolgsgeschichte und zeigt, welche enormen Potentiale an den Hochschulen schlummern und mit Hilfe des Exist-Programmes zur Tage treten können.

Hier der Link zur Pressemeldung von Exist sowie ein Link zum Unternehmen:
Erstes deutsches Decacorn: EXIST-Start-up Celonis wird mit 11 Milliarden Dollar bewertet | EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft
Process Mining und Execution Management Software | Celonis
Unicorn in sea